Valerien Ismael: Zurück nach Bremen?

21. Juni 2006 | 10:27 von Björn Hornemann

Valerien Ismael zurück nach BremenValerien Ismael hat bei den Bayern einen Vertrag bis zum Jahr 2008. Seit gestern in einem Bremer Online-Magazin Photos vom angeblichen Hausbau des ehemaligen Werder-Profis auftauchten, wird im Stadtstaat an der Weser über eine Rückkehr der einstigen Symbolfigur spekuliert. Ismael dürfte sich in der Nachbarschaft wohlfühlen. Ex-Profi Marco Bode errichtet auf dem Nachbargrundstück ebenfalls sein trautes Heim. Bei Werder gibt man sich demonstrativ uninteressiert. Citybeat zitiert Klaus Allofs mit den Worten „Nein, er kommt nicht zu uns zurück. Soll er doch hier ein Haus bauen.“. Auch Geschäftsführer Jürgen L. Born dementiert alle Gerüchte: „Ismael bezieht ein Gehalt in München, das wir nicht zahlen können.“

» Bildquelle: nigeriasports.com

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7 Kommentare zu “Valerien Ismael: Zurück nach Bremen?”

  1. Dennis behauptet:

    Der soll auch mal schön da bleiben, wo er jetzt ist… den will ich nicht wieder in einem Bremen Trikot sehen.

  2. Oliver (Mythos) behauptet:

    Wie süß, das übliche ideologische Gerede… ;-)

    Hast Du das auch vor Frings‘ oder Herzogs‘ Rückkehr gesagt?

    Zur Meldung: Bisher habe ich davon nix gehört, wäre auch ziemlich kindisch vor der Konkurrenz davonzulaufen – DvB ist ja auch deshalb gekauft worden, um einem wie Ismael mal endlich Beine zu machen! :-D

  3. mike behauptet:

    Der wird sich dann wohl nach seiner Karriere hier niederlassen, vielleicht gibts ja schon nen Deal mit Werder für seinen zweiten Berufsweg Coach ;)

  4. Dieter Eilts behauptet:

    Frings war bei seinem Abgang zu Dortmund schon der Knaller, aber was Ismael abgezogen hat war der Gipfel der Verlogenheit. Von daher kann ich jeden verstehen der Darth Vale nicht mehr im Werder Trikot sehen will. Soll er bei Bayern bleiben, da passt er bestens hin

  5. Oliver (Mythos) behauptet:

    Dieses Thema Verlogenheit im beschaulichen Umfeld der Werderaner finde ich immer wieder faszinierend…

    Wir reden hier von professionellen Fußballern, ja?

    Die Mio.-Summen bewegen und ein kleines mittelständisches Unternehmen darstellen – da geht es um knallharte Interessen, da spielen Berater mit, Anwälte und Notare – auch in übrigens Bremen, oder befinden sich die Freiheitskämpfer und Championsleague-Teilnehmer von der Weser auf einer Insel der Glückseligen?

    Und wenn dem so ist, wieso glaubt bei Euch immer noch jemand ernsthaft, dass die, sich ständig auf das Wappen klopfenden Kicker in der Masse genau so empfinden?

    Das ist imho realitätsfremd, egal ob es hier um Bayern-Spieler geht oder nicht…

    Klassenkampf olé ;-)

  6. Björn Hornemann behauptet:

    hihi sehr gut @ klassenkampf *gg*

    man muss ismael zugute halten, daß er nach dem transfer zu bayern immerhin versucht hat, den anhängern seine position klar zu machen. andere profis reagieren da viel abgeklärter und scheren sich nicht um die öffentliche meinung, geschweige denn, daß sie darauf eingehen. im endeffekt kann man heute als werder spieler wenn man sich sportlich verbessern will nur noch ins ausland gehen oder zu bayern. gerade deswegen fand ich diesen valdez-transfer zu lächerlich.

    insgesamt aber hat sich die situation schon geändert. diese alte klischee von nord/revoluzzer gg. süd/kapitalisten ist von gestern, die wird unter den anhängern beider clubs einfach aus nostalgie liebevoll gepflegt. was sollte ich ohne die spiele gg. den fcb oder auch den hsv auch anfangen, wäre hamburg letztes jahr abgestiegen hätte ich in diesem mai nie soviel spaß gehabt :D back to topic: werder ist mittlerweile ebenso gut und mit ökonomischen weitblick geführt wie der FC Bayern. mit denen haben wir heute mehr gemein, als mit dem hsv, dortmund, schalke…

  7. Oliver (Mythos) behauptet:

    Na mein Reden – ich würde diesen Klassenkampf auch nie führen weil ich Werder (vor allem in Sachen finanzieller Vernunft) schon länger auf Augenhöhe mit den Bayern sehe.

    Zustände wie in Dortmund oder Schalke, wo man sich diese Augenhöhe mit Gewalt erkaufen wollte und die Vereine vor die Wand gefahren hat, würde es in Bremen nicht geben…

    Das Problem sind nur einzelne rückwärtsgerichte Lemke-Verschnitte in den Grün-Weiß-Orange-Roten Reihen – aber die sind, wie Du mir einmal mehr bestätigst, inzwischen in der klaren Minderheit! ;-)