Strafe muss sein

08. Februar 2006 | 15:08 von Tim Gloystein

Nach dem Skandalspiel zwischen der Türkei und der Schweiz am 16. November 2005 hat nun die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA die Urteile gesprochen. Für die türkische Nationalmannschaft bedeutet das: Sechs Spiele ohne Fans und auf „neutralem Boden“, sowie eine Strafe von rund 130.000 Euro.

Auch die beteiligten Spieler beider Mannschaften wurden hart bestraft. Der Bundesligaprofi Alpay und sein Landsmann Emre Belozoglu sind für die nächsten sechs Plicht-Länderspiel gesperrt. Serkan Balci muss für zwei Partien auf der Bank bleiben und der türkische Co-Trainer Ozdilek darf ganze zwölf Monate seinen Job nicht mehr ausüben.

Bei den Schweizern muss Benjamin Huggel damit leben, dass für ihn die WM schon vor dem Anpfiff gelaufen ist. Er wird ebenfalls für sechs Pflicht-Spiele gesperrt und fällt damit möglicherweise sogar bei der EM 2008 für einige Begegnungen aus. Physiotherapeut Stephan Meyer darf sich bei den nächsten zwei Spielen höchstens selbst massieren und zusätzlich 4.000 Euro zahlen.

Die Türkei will gegen das Urteil in Berufung gehen.

Kleiner Kick(er) am Rande: Der Artikel, aus dem ich diese Meldung „extrahiert“ habe, ist so voll mit Rechtschreibfehlern, das wär mir wirklich peinlich …

» Bildquelle: stadionprogramm.de

Du kannst die Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Kommentare und Trackbacks sind nicht möglich.

1 Kommentar zu “Strafe muss sein”

  1. mike behauptet:

    ist echt hart für den schweizer, aber vermutlich wurde da hart durchgegriffen um den türken nicht allzu parteiisch zu erscheinen. weiß gar nicht warum die sich so aufregen, ich hätte die für ein jahr von allen internationalen wettbewerben ausgeschlossen wie einst die briten. aber das waren andere zeiten in denen es noch nicht um ganz so viel asche aus tv-geldern ging wie heute :/