Steffen Simon – der Betroffene

30. Mai 2006 | 21:32 von Björn Hornemann

Deutschland vs. Japan, ARD.

Steffen Simon
ergiesst sich in Mitleidshymnen auf den verletzten Kaji. Da fällt mir ein, dass ich mich eigentlich jedes mal über die gutmenschelnden Kommentare dieses Menschen aufrege. Fußballkommentare mit permanentem Ich-hebe-den-Zeigefinger-Unterton. Zwei Optionen bestehen: Entweder Simon war in seinem letzten Leben einer dieser neumodischen Pastoren (nichts geht über die guten alten katholischen Riten ;)) oder aber er war Erzieher. Anders lässt sich diese Grabesstimme voll mit moralingetränkter Tonlage nicht erklären. Nach Google-Forschung ergibt sich: Steffen Simon hat mal bei RIAS angefangen. Zitat: „Eine Partie zwischen Duisburg und Bielefeld kann mich genauso in ihren Bann ziehen wie zwischen England und Schweden.“. Wie schön. Trotzdem moderiert er Spiele der Nationalmannschaft. Bin ich allein? Bin ich isoliert? Gibt es ein TV-Leben jenseits von Steffen Simon? Dankbarerweise sieht die (ansonsten nicht wirklich herausragende) WamS das genauso.

Fazit: Morgen die „Liga zur Verhinderung Steffen Simons im TV gründen“.

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22 Kommentare zu “Steffen Simon – der Betroffene”

  1. Monica Löw behauptet:

    Ich sag es mal so: Glück gehabt, dass sich Deutschland nicht qualifizieren musste. Glück, wenn sie die Vorrunde überstehen. Japan rulez! Hihi…

    Fast vergessen: Ballack ist ’ne Lusche, dadadaaa…

  2. Tomse behauptet:

    Unter starken Meinungsschwankungen leidet er auch (zugegeben, das ist Berufskrankheit): Jetzt ist alles wieder rosarot – jedenfalls für den Moment.

  3. horst behauptet:

    miiiiroooooooo *g*

    der typ ist der prototyp des opportunisten. sowas aalglattes hab ich selten gesehen.

  4. Frank Ordenewitz behauptet:

    Gleich mach ich den Ton aus. Der nervt, der Typ …

  5. horst behauptet:

    toll wäre eine 2kanal-variante ohne kommentar für dvb-t. premiere-nutzer können das vermutlich :/

  6. WM-Blogger » Blog Archiv » Reporter der Leidenschaft behauptet:

    […] So viel für heute zur Fan-Faktor-Frage: “Gibt es ein TV-Leben jenseits von Steffen Simon?” Tags: Bundesliga, Sportjournalismus Diese Kommentare per RSS 2.0 Feed verfolgen. Trackback-Adresse für diesen Eintrag […]

  7. Dieter Eilts behauptet:

    Simon ist doch nur die Spitze des Eisberges, oder will mir jemand wirklich sagen das Poschmann, Kerner, Beckmann, Rubenbauer und Rethy besser sind als er ? Das sind alles ausnahmslos inkompetente Schwachköpfe die ein Fußballspiel mit einer Samstagabend Show verwechseln.

    Manchmal denk ich wirklich das die öffentlich rechtlichen in Zusammenarbeit mit Bitburger solche Vollhonks an Mikrofon lässt um den Bierabsatz zu steigern.

  8. mike behauptet:

    littbarski war schlimmer.

  9. Sadlerfan behauptet:

    …dieser Steffen Simon ist eine einige Katastrophe…die Kommentare während der ersten HZ des Spiels gegen Polen – unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! weg mit dem deppen.

  10. Stan Libuda behauptet:

    ich bleib dabei: steffen simon ist der anti-christ *g*

  11. MeisterWelt behauptet:

    Wieso darf dieser offensichtlich an schweren Depressionen leidende Mensch,
    versuchen, Millionen von Fußball- und eben Deutschland Fans ihrer Emotionen
    zu berauben????? Dieser jammernde Grabrede-Tonfall mit dem selbstverständlich auch weltklasse Aktionen von Lahm kommentiert werden, ist eine Frechheit!!!

  12. pogo2000 behauptet:

    Steffen Simon’s „Leistung“ hier bewerten:
    http://www5.azol.de/special/wm_moderatoren/ergebnis.php

    Weiß jemand noch andere?

  13. pico schütz behauptet:

    Word!!! Man hat den Eindruck, der freut sich über jede gelungene Aktion des Gegners. Was sollte überhaupt dieser schwachsinnige Kommentar, die Merkel solle mal ihren Mann zu den Spielen mitbringen? Dann noch diese Pseudo-Entschuldigung, er spräche die Namen der Polen wider besseres Wissen falsch aus. Der Kerl ist abartig.

  14. Dieter Eilts behauptet:

    Sehr schon, Steffen Simon auf den letzten Platz.

    Schlimm fand ich gestern auch den Beckmann. Da kann Spieler XY 10mal in der Zeitlupe mit dem Namen auf dem Trikot durchs Bild laufen, und er nennt immernoch den falschen Namen.

  15. kommentator jury behauptet:

    Wir schreiben das Jahr 2006. Ganz Deutschland ist besetzt von einer unbeschreiblichen Wm-Euphorie.

    Ganz Deutschland?

    Nein!

    Ein einziger einsamer Wm-Kommentator leistet erbitterten Widerstand entgegen jedwege Art von WM-Begeisterung und Großartiger Stimmung.

    Steffen Simon.

    Grüße, Tom….

  16. henne behauptet:

    ich weis garnicht was ihr habt, gegen einen beckmann oder kerner sind leute wie simon oder auch rethy doch der quell der kompetenz.
    ausgerechnet simon gutmenschentum zu unterstellen, ist ja wohl lächerlich, was ist denn dann beckmann? symbiose aus mutter theres und luther king? oder kerner, dann wohl die reinkarnation von bono und geldof?
    also wenn ich ne kur von beckmann brauch, dann hör ich mir gern den simon an, oder auch nicht. denn der kann wenigstens mal die fresse während des spiels halten, anders als beckmann, in dessen stimme man hört wie er sich die hose nass macht weil er so geile comments bringt.

  17. Ben Edikt behauptet:

    ich hasse ihn… wie fast jeden Kommentar, über den 2kanal ton wäre ich auch froh

  18. Ben Edikt behauptet:

    ääh Komentator, die Kommentare hir hasse ich net, die sind lustich :P

  19. Der Blogbote behauptet:

    Lieber Steffen Simon,…

    Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Erinnern Sie sich noch an diese Redewendung? Warum ich Sie daran erinnern möchte?
    Ihre Kommentare während der WM-Übertragungen sind oft belanglos und völlig ohne Zusammenhang und manchmal habe ich den Eindrc……

  20. Jupiterblitz behauptet:

    Hallo zusammen,

    ich möchte hier mal eine Lanze für Steffen Simon brechen, der seit der Euro 2004 zu meinen Lieblingkommentatoren zählt, da ich ihn für kompetent und unterhaltsam zugleich halte.
    Übertroffen wird er nur noch von Thomas Wark vom ZDF, dessen Kommentierung eine gelungene Mischung aus Fachwissen und trockenem Humor ist, die mir bereits bei der WM 94 in den USA aufgefallen ist.
    Damit rettet er auch langweilige Partien, die er auch unverhohlen so bewertet.
    Auf der anderen Seite des Spektrums steht Bela Rethy, der Turnier für Turnier nachlässt, und durch staubtrockene, miesepetrige und reißerische Kommentaren eine Katastrophe ist – obwohl er dennoch fachlich kompetent ist; tritt aber leider in den Hintergrund. Unterboten wird er nur noch von Reinhold Beckmann, dessen anbiedernde Kommentierung, die auf den Bauchkasten abzielen sollen, einfach jedes Spiel vergällen.
    Und der kommentiert das Endspiel 2006…quak!

  21. Trainer Baade behauptet:

    Ist die Liga schon gegründet? Ich würde ihr gerne beitreten.