Sportliche Revolution im Iran

25. April 2006 | 11:27 von Tim Gloystein

Auf dem Weg ins Stadion? Iranerinnen dürfen wieder Fußballspiele besuchen

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad macht in den letzten Tagen ja eher Schlagzeilen mit seinem Atomprogramm, als mit progressiven politischen Neuerungen.

Und gerade deshalb sollte man diese Meldung auch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen: Erstmals seit 1979 dürfen iranische Frauen wieder Fußballspiele besuchen und sollen sogar die besten Plätze in den Stadien zugewiesen bekommen. Jedenfalls steht das in einem Brief des Präsidenten an die Sportchefs im Iran.

Begründungen für das Verbot waren bisher die „unkeusche“ Kleidung der Spieler (kurze Hosen) und die von Fußballfans offensichtlich gerne benutzte „Pöbelsprache“, vor der die Iranerinnen geschützt werden sollten.

» Bildquelle: photocase.com

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3 Kommentare zu “Sportliche Revolution im Iran”

  1. Dieter Eilts behauptet:

    Netter Mann, dieser Ahmadhinedschad

  2. Stan Libuda behauptet:

    opium fürs volk. angesichts seiner sozialen probleme ist es kein wunder das dieser irre die aufmerksamkeit der massen auf aussenpolitische themen lenkt.

  3. Frank Ordenewitz behauptet:

    Tja, offensichtlich hat der „nette Mann“ es sich tatsächlich noch mal anders überlegt.