Schalke nimmt Stumpen-Rudi den Managerposten

13. Januar 2006 | 21:26 von Björn Hornemann

Rudi Assauer - PräsidentRudi Assauer, Insidern auch als Stumpen-Rudi bekannt, wird am 01. August 2006 den Posten des Vorstandsvorsitzenden übernehmen. Damit übernimmt Andreas Müller auch den sportlichen Bereich, auf den Assauer künftig nur noch geringen Einfluss haben wird. Der Wechsel darf als Wegloben Assauers gewertet werden. Das Verhältnis zwischen ihm und den letzten Trainern galt durchweg als schwierig. Man sollte sich in Erinnerung rufen, das Jupp Heynkes und Ralf Rangnick keine Nobodys waren die für den Egomanen Assauer vermutlich zu unbequem waren. Vor allem das Ende der Amtszeit von Ralf Rangnick war begleitet von medialen Querschüssen von Manager Assauer.

Hauptindikator für einen notwendigen Wechsel musste für den Schalker Aufsichtsrat die Tatsache gewesen sein, das neben Assauer kein renommierter Trainer mehr Trainer bei den Schalkern werden wollte. Sowohl Christoph „the nose“ Daum als auch Ottmar Hitzfeld winkten dankend ab und konnten sich kein Engagement vorstellen. Es stellt sich die Frage was Rudi nun in seiner zukünftigen Karriere anstellen wird: Vermutlich weitere Werbespots abdrehen, in den Medien seinen Nachfolger Müller und den zukünftigen Trainer schwächen (Mal im ernst: Glaubt wirklich jemand das Mirko Slomka wirklich bis Ende der Rückrunde Trainer bleibt?), und bei Beckmann, Jauch & co. den murrigen Macho spielen.

Klar ist: Verpasst Schalke in diesem Jahr die Qualifikation zur Champions League, dürften die spektakulären Transfers der letzten Jahre vorerst der Vergangenheit angehören. Ob Stumpen-Rudi zukünftig neben Ikonen wie dem Kaiser, Max Morlock und Paul Breitner seine Bild-Kolummne bekommt, zeigen die nächsten Monate. Glück auf.

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2 Kommentare zu “Schalke nimmt Stumpen-Rudi den Managerposten”

  1. Schiri behauptet:

    Holt doch den Kaiser in Euer Blog-Team und *schwupp* ist für Stumpen-Rudi nen Plätzchen bei Bild frei :)

  2. Gleiche Höhe! behauptet:

    Mal ganz ehrlich, Rudi Assauer hat den Charme eines vergammelten Pausenbrotes, um das sich die Tauben streiten. Ein Arschloch vor dem Herrn mit Manieren wie ein Baubudenrülps, der es nicht geschafft hat seine eigene Geilheit auf Präsenz in den Medien dem Erfolg seines ach so geliebten Vereins unterzuordnen. Ralf Rangnick zu entlassen könnte sich für Assauer als größter Fehler seit dem Satz: Wir sind Deutscher Meister 2001!“ herausstellen, denn wir wollen mal nicht vergessen, welcher Trainer Schalke aus akuter – naja Abstiegsnot kann man ja nicht direkt sagen – Misére befreit und bis in die Champions League ge-Spaßfußball-t hat. Mirko Slomka ist ein guter Co-Trainer, aber als Cheffe wird ers nicht lange machen, dafür ist er zu nett…