Sammer Sportdirektor beim DFB
08. Februar 2006 | 17:29 von Björn |
Entscheidung contra Jürgen Klinsmann: Matthias Sammer wird ab 01. April Sportdirektor beim DFB. Laut dfb.de erhält der ehemalige Coach von Borussia Dortmund und dem VFB Stuttgart einen Fünf-Jahres-Vertrag. Damit hat sich das Präsidium gegen den Vorschlag von Klinsmann und Bierhoff entschieden, die den Coach der Hockey-Nationalmannschaft Bernhard Peters favorisierten. Diesem soll zum 01. Oktober ein Angebot unterbreitet werden “um sein Wissen und sein Können aus dem Elitebereich eines anderen Sportverbandes zu nutzen”.
Die Beharrungskräfte im DFB sind anscheinend nicht so einfach zu neutralisieren, wie sich das der Teamchef der Nationalmannschaft gewünscht hat. Sicherlich wird Sammer einen guten Job machen, ob er aber neue Impulse in Trainerausbildung und Nachwuchsförderung setzen kann bleibt abzuwarten. Bedauerlich für die Frankfurter Funktionärsriege, die damit vielleicht eine Chance zur Modernisierung vertan hat.
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am 08. Februar 2006 | 20:54
Mmh, so richtig gut finden kann ich das nicht. Habe den EIndruck, dass sich Sammer unter Wert verkauft.
am 10. Februar 2006 | 08:17
Der kann doch keinem erzählen das er nicht “Mit den Hufen scharrt”. Wenn Klinsmann bei der WM nicht mind. das Halbfinale erreicht wird Sammer der nächste Coach. Da setz ich nen Fünfer drauf.
am 21. April 2006 | 09:12
[...] Als Jürgen Klinsmann am 26. Juli 2004 sein Amt als Coach der Nationalmannschaft antrat, schien er der Messias des Deutschen Fussballs zu sein. Reformen sollten seine Ära begleiten, man wünschte sich den Umbruch. 2006 nimmt die Neuausrichtung in Form von neuen Trainingsmethoden, Offensiv-Fußball und der Versetzung Oliver Kahns auf die Ersatzbank Gestalt an. Der einst jubelnde Boulevard empört sich und entdeckt Klinsmann als neues Feindbild. Parallel kommen all jene aus der medialen Deckung, die mit dem polarisierenden Klinsmann im Lauf seiner Karriere Konflikte austragen mussten – Matthäus, Effenberg, Breitner. Höhepunkt: Die brüskierten Funktionäre im DFB setzten Klinsmann mit Matthias Sammer einen Aufpasser und vermutlichen Nachfolger zur Seite. Das man damit die Authorität des Bundestrainers massiv beschädigt hat um die eigenen Pfründe zu sichern, zeugt von der Kurzsichtigkeit und Reformunfähigkeit im Verband. [...]