Ruhr/Emscher-Depression
23. Oktober 2006 | 14:36 von Björn |
In Dortmund herrscht dieser Tage schlechte Laune. Nach der halbwegs bewältigten Finanzkrise hat der Verein vor dieser Saison wieder (auf den ersten Blick) hochkarätige Verstärkungen verpflichtet, was dazu führte daß wir Dortmund in der Saisonprognose auf Platz 3 sahen. Nach 8 Spieltagen macht sich Ernüchterung breit. Wörns beweist wie schon auf dem Höhepunkt des medialen Schlagabtauschs mit Jürgen Klinsmann vor der WM, daß er kein Rückgrat besitzt. Das dadurch belastete Verhältnis zwischen ihm und Metzelder dürfte für das Teamgefühl sicherlich sehr hilfreich sein ;) Ich frage mich bei solchen Begebenheiten immer wieder, warum mannschafts- oder vereinsinterne Diskussionen und Konflikte in die Medien getragen werden.
Einer Verbesserung der Situation ist das nicht gerade zuträglich. Der externe Druck wird unnötigerweise erhöht, das Klima zwischen Coach, Team und Verein ist gereizt. Eine Basis für erfolgreiches Arbeiten sieht anders aus.
Einen schönen Kommentar gibts auf schwatzgelb.de, via dem BVBlog
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am 23. Oktober 2006 | 15:39
Finde ich gerade, dass der Druck sich erhöht. Auf die Mannschaft, aber auch auf den Trainer. Es wird Zeit, endlich mal Leistung zu bringen und die Quote von Bert mit 17 gewonnen von 38 Heimspielen ist in DEM Stadion auch mehr als schwach. Wenn sie morgen gegen Hannover ausscheiden, sollte Bert seinen Hut nehmen. Ich versteh auch nicht, dass man vor dem Bochum Spiel nur zwei Trainingseinheiten macht. Ich glaub das van Marjwijk auch sehr wohl was für die Verletzten kann. Zu lasches Training, keine fitte Mannschaft. Dass die Mannschaft natürlich sagt, ihr gefällt das Trainings, is mir klar. Schön, die Millionen kassieren und 3 mal die Woche für 90 Min über den Platz stolpern, das würde mir auch gefallen.
Ich weiß auch, dass Bert gute Arbeit geleistet hat in den letzten Jahren, wo es schwierig war, aber jetzt ist der Anspruch halt ein anderer, auch völlig zurecht, wenn man sich den Kader und das Stadion anschaut und wenn er immer von mentalen Schwächen spricht, dann soll er verdammt nochmal einen Psychologen holen, er scheint’s ja nicht zu schaffen.
am 25. Oktober 2006 | 09:46
Nach dem Ausscheiden gestern im DFB-Pokal gegen Hannover 96 sollten die Tage von Bert fast gezählt sein. Ein schwaches Spiel mit zwei schwachen Mannschaften. Not gegen Elend trafen aufeinander. Und Dortmund war dennoch der Verlierer