Rückzug

21. Juni 2006 | 17:40 von Björn Hornemann

GEW-Chef Thöne hat seine Kritik an der Nationalhymne nicht so gemeint und sagt nun:

„Wenn heute junge Fußballfans die Nationalhymne singen, tun sie das aus Lebensfreude und zur Unterstützung der deutschen Mannschaft.“

Wie schön. Seine Stellungnahme gibt es an dieser Stelle. Angeblich konnten die Äußerungen in der Frankfurter Rundschau nicht klargestellt werden, da er sich auf einem Besuch bei der israelischen Partnergewerkschaft der GEW befunden hat. Nun muss man sich natürlich fragen, ob der GEW keine Pressestelle hat, die entsprechende Dementis zeitnah lancieren kann. Sechs Tage zwischen Veröffentlichung in der FR, öffentlicher wie medialer Reaktion und der Stellungnahme passen eher in das Zeitalter der Telegraphie als in die heutige Medienwelt. So haben wir einen klassischen PR-Gau frei haus für einen Verband mit ohnehin verbesserungswürdigem Image.

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