Psycho-Stuart siegt mit Beanie Horse

26. September 2006 | 12:06 von Björn |

Psycho-Stuart siegt mit Beanie Horse

Fußballer sind zuweilen abergläubisch. In afrikanischen Ligen äußert sich dies in spirituellen Ritualen inklusive einer Opferzeremonie vor dem Anstoss, die der aufgeklärte Europäer vermutlich als regionale Folklore einordnen würde. Ecuador brachte zur WM gar den eigenen Schamanen mit, Trindidad/Tobago versuchte es mit Voodoozauber.

Der Brite ist da pragmatischer und nutzt Plüsch-Reliquien. Stuart Pearce etwa, ehemaliger englischer Nationalspieler und Coach von Manchester City, wurde von seiner siebenjährigen Tochter mit einem Plüsch-Pferd namens Beanie versorgt. Beanie erfüllte seine Rolle als Glücksbringer solide, seine Präsenz sorgte für einen 2:0 Sieg Manchesters gegen West Ham United. Stuart schien das zunächst unangenehm zu sein, trägt er auf der Insel aufgrund seiner in aktiven Zeiten robusten Spielweise den Spitznamen “Psycho”. Der Einsatz eines Plüschmaskottchens kann da natürlich rufschädigend wirken. Doch Pearce, ganz Profi in seiner Vaterrolle, äußerte dazu: “Man kann einer Siebenjährigen nicht erklären, dass dies die Premier League ist und ich Psycho genannt werde”

Nach dem Sieg schienen Stuart und Beanie versöhnt. “He did the job, and hel´ll be on the squad list for Everton.”. Nun fragt Manchester Evening News: “Should Beanie be a regular feature for City?”

Du kannst die Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Kommentieren

You must be logged in to post a comment.