Podolski-Transfer perfekt

01. Juni 2006 | 14:27 von Björn Hornemann

Poldi wechselt zu BayernAcht Tage vor Beginn eines gewissen Fußballturnieres in Deutschland haben sich der FC Bayern und der 1. FC Köln über die Formalitäten des Transfers von Nationalspieler Lukas Podolski geeinigt. Demnach zahlen die Münchener eine Ablösesummer von ca. 10 Millionen EUR für den 20-jährigen Hoffnungsträger der Nation. Podolski hatte sich schon seit langem mit dem FC Bayern geeinigt, im nächsten Jahr hätte er für eine festgeschriebene Ablöse von 1 Million EUR wechseln können. Wirtschaftliche Gründe, wie auch das drohende Szenario eines unmotivierten Medienstars in der 2. Bundesliga dürften hier den Ausschlag gegeben haben.

» Bildquelle: baobinhclub.com

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7 Kommentare zu “Podolski-Transfer perfekt”

  1. Harvey behauptet:

    Warum denk ich an Bayern von die Toten Hosen als ich’s gelesen habe?

  2. Stan Libuda behauptet:

    der wird sich sicherlich bei bayern entwickeln, innerhalb deutschlands konnte er nur zu denen oder werder gehen. vermutlich gab da auch die höhe des monatlichen salärs den ausschlag *g*

  3. Oliver (Mythos) behauptet:

    @Harvey: Tja, vielleicht weil Du ein bißchen frustriert bist?! ;-)

    @Stan: Zu den Bayern zu gehen ist das Beste, was ihm passieren konnte: Bei dem Hype dem er zuletzt in Köln ausgesetzt war und mit der Hoffnung eines ganzen Verein, einer ganzen Stadt belastet, konnte das nicht länger gut gehen. In München ist er einer unter vielen und kann sich somit in Ruhe entwickeln – keiner wird von ihm sofort erwarten, dass er die Bayern zum Championsleague-Sieg schießt, ich gehe sogar eher davon aus, dass das erste Jahr ein Lehrjahr sein wird und er im Schatten von Makaay & Co. im zweiten Jahr angreifen kann, wenn sich das Duo mit Schweinsteiger mal richtig eingespielt hat!

  4. Harvey behauptet:

    Oliver – als 60er fan ist ja das frustriert sein selbstverständlich. ;) U. Du hast ah‘ recht warum er zu den Bayern zu gehen sollte.

  5. araffi behauptet:

    Absolut richtig,

    Lukas hat sowohl wirtschaftlich als auch persönlich die besten Möglichkeiten in München. Wenn er seine Qualitäten unter diesen vielen Weltstars zeigen kann, so wiord er sicher eine große Karriere vor sich haben. Ich stimme Oliver zu, da ich auch glaube, dass er im ersten Jahr nicht gleich alles „reißen“ kann und soll, sondern sich in die Riege der Stars und das Leistungsgefüge der Bayern eingliedern muss. Ich sehe da eine große Chance, gerade für den „r(h)deutschen Fußball (Podolski – Schweinsteiger) wieder mehr deutsche Spieler in die Bayer-Egide einzugliedern.
    Ich finde es im Allgemeinen schade, gerade jetzt, wo wir WM haben und eine Menge deutscher Spieler im Fokus der Medien stehen, dass sich bei den wirklich großen und erfolgreichen Klubs zu wenig deutsche Spieler profilieren können/ dürfen.
    So finde ich es schön zu sehen, wie große Talente wir der Lukas oder der Schweini auch international was bewegen können und hoffe auf eine weitere Steigerung der Anteile der deutschen Leistungsträgern in deutschen Vereinen.

    Das soll jetzt auf keinen Fall jemand in den falschen Hals bekommen, das hat nichts mit politischer Gesinnung zu tun, nur wenn ich sehe, dass bei den Bayern NUR ZWEI Deustche (Ballack, Papa Kahn) in der Startelf stehen, naja, das finde ich schon seltsam für einen deutschen Verein.
    Zwar ist die in anderen europäischen Spitzenclubs auch der Fall, aber wir müssen uns diese nicht als Vorbild nehmen! Ich denke durch entsprechende Förderung kann auch so ein Team entstehen, dass Leistungsfähig genug ist, es mit der aktuellen 11 aufzunehehmen und dennoch aus mind. 50% der eigenen Nation zu bestehen.

    Das fäält mir in Hinblick auf den Hintergrund ein, dass ich im Moment „nur“ 3 deutsche Spieler kenne, die im Ausland wirklich strategisch wichtige Spieler sind, also Huth, Lehmann, Ballack.
    Wenn ich sehe, wie andere Nationen viele viele Spieler in andere Nationen schicken, so frage ich mich schon, was bei der Förderung und Entwicklunf der nationalen Fußballgrößen schiefläuft.

    So long so good ;)

  6. Stan Libuda behauptet:

    huth als strategisch wichtigen spieler zu bezeichnen finde ich sehr gewagt, ansonsten gehe ich 100% konform ;)