Pink Panther vs. Routinier Reinke

27. Januar 2006 | 13:39 von Björn Hornemann

Tim Wiese Andreas Reinke Werder BremenSeit Menschengedenken ist das Umfeld von Werder Bremen eher ruhiger Natur. Skandale wie bei Frankfurt, Schalke, Köln oder Dortmund werden intern abgefrühstückt, die Kontinuität in Verein und Fußball-KG sorgt für eher weniger Trouble. Da freuen sich die lokalen Medienvertreter über Futter. Diesmal gespendet von Tim Wiese. Nachdem sich der 24-jährige Keeper nach langer Verletzungspause an die Mannschaft herangespielt hat, rechnete er wohl fest mit einem Einsatz zur Rückrunde. Bei der Schlittenfahrt am Heiligengeistfeld stand allerdings Routinier Andreas Reinke im Kasten, Coach Schaaf setzt zunächst auf bewährte Spieler. Wiese, aus Kaiserslautern noch den Doppelpass mit den Medien gewohnt, liess seinem Unmut daraufhin freien Lauf:

„Wenn ich nicht spiele, dann muss ich mir Gedanken machen“ (…) „Ich konnte mich in den Testspielen auszeichnen. Andi nicht, weil er leider verletzt war.“

Solche Aussagen nutzt der geneigte Medienvertreter natürlich gerne als Steilvorlage und somit darf man gespannt darauf warten wie Coach und Manager auf die Aussagen ihres Zöglings reagieren werden.

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5 Kommentare zu “Pink Panther vs. Routinier Reinke”

  1. Manni der Libero behauptet:

    Soll Andi doch halbwegs in Ruhe sein letztes Profihalbjahr spielen und Tim räumt dann das Feld bzw. die Wiese von hinten auf im neuen Jahr. :)

    Ich persönlich bin auch der Meinung (oder um ehrlich zu sein Hoffnung), dass es für den Moment schon reicht, einen fitten Konkurrenten im Nacken zu haben. Ich glaube wenn der Reinke-Andy nicht mehr tun und lassen kann was er will, wird er seine Leistung schon stabilisieren können.

    Man sollte auch nicht vergessen , dass er uns auch schon unzählige Punkte mit Weltklasse-Leistungen gerettet hat.

    Aber so ist das wohl in Bremen. Naja, Olli Reck war auch irgendwann Natioltorwart und keiner hat’s gemerkt… :)

  2. mike behauptet:

    wenn man von hansi gundelach und borel absieht, hatte werder in den letzten 25 jahren auch selten pech mit den torhütern…

  3. Dieter Eilts behauptet:

    Ich gehöre zu der Fraktion die der Meinung daß wir nicht wegen Reinke, sondern eher trotz Reinke Meister geworden sind. Er war nie besser als der durschnitt bei uns, höchstens beim Rauslaufen und 1:1 war er brauchbar. Er hatte zwar Tage bei denen er mehr als solide war, z.B. gegen Inter in der CL, aber er hatte auch immer ausreichend Patzer im Angebot. Über das was derzeit abläuft brauchen wir gar nicht erst reden. In einer Zeit in der die Ecken der Gegner so gefährlich für uns sind wie Elfmeter such ich noch immer auf eine logische Antwort auf die Frage warum Reinke noch weiter im Tor steht

  4. Manni der Libero behauptet:

    zu null…

  5. blog.fanfaktor.de - das fußball-blog » Gratwanderung: Krise oder nicht Krise? behauptet:

    […] Hoffnung besteht allerdings vor allem in zwei Punkten. Micoud offenbart in den letzten Spielen tatsächlich die lange bemängelten Kämpferqualitäten und Thorsten Frings blüht seit seinem Weggang von den Münchener Bayern förmlich auf. Beide gehörten gegen Kaiserslautern zu den engagierteren Spielern, ebenso Frank Baumann oder der für Reinke ins Tor gerückte Tim Wiese. Vor dem Spiel gegen Dortmund wandert Werder auf schmalem Grad, Klaus Allofs gibt sich in einem Interview allerdings optimistisch: “Mit dem 0:2 haben wir einen richtigen Schuss vor den Bug bekommen. Ich glaube allerdings, dass uns dieser Schuss helfen wird. Es ist besser, einmal richtig zu verlieren, als immer wieder mäßig zu spielen und mal ein Unentschieden, mal einen Sieg einzufahren.” […]