Muammar mag die FIFA nicht.
29. Juni 2006 | 15:43 von Björn |
Muammar al-Gaddafi war früher einmal das, was Ahmadinedschad heute ist: Persona non grata der internationalen Politik. Zwar ist Muammar de-facto noch immer Diktator seiner libyschen Heimat, doch durch Abkehr von Terrorismus und Massenvernichtungswaffen haben ihn wieder alle gern: Tony war da, Gas-Gerd auch und wenn einst ein anderer Präsident in der Pennsylvania Avenue Hof halten wird, dürfte auch der bei der nächsten Afrika-Tour einmal reinschauen. Im Vergleich zu anderen Staatsführern alter Schule ist Muammar den Themen Internet und Fußball durchaus nicht abgeneigt und fordert auf seiner Website in etwas skuriler Form die Abschaffung der FIFA.
Auszug:
“The FIFA has increased the international racism tendency and the extreme right; the proof is that the groups that supported the sport clubs are extreme right and racist groups. Where is the conscience of the world?”
Vielleicht erzählt er das mal den (linken) Ultras von Livorno. Die sind ja sozusagen seine Nachbarn. Laut Muammar fördert die FIFA weiterhin den Menschenhandel (sonst würden die Brasilianer nie nach Europa kommen) und ist natürlich schuld am Krieg zwischen Honduras und Salvador anno 1970. An spielfreien Tagen wie diesem durchaus amüsante Lektüre.
Via brainoverip, worldcupupdate
» Bildquelle: libyen-news.de
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