Mit Kanonen auf Spatzen
03. November 2006 | 13:19 von Tim Gloystein |Wir verkommen zu einem YouTube-Blog. Nachdem die DFL ja nun – wie mittlerweile wohl bekannt ist – schwere Geschütze gegen die Fans des runden Leders auffährt, haben sich auch die Kommerz-Kicker der Nation zu Wort gemeldet. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge macht sich dicke Freunde mit seinen Äußerungen in der Wirtschaftswoche, dass der FC Bayern München Verletzungen seiner exklusiven Video- und Bildrechte “nicht hinnehmen” werde. Der Fußballverein betreibt auf seiner Website “FC Bayern TV”. Dort können “Fans” – 30.000 sollen es angeblich sein – für einen monatliche Gebühr zwischen drei und vier Euro Interviews, Spielzusammenfassungen u.s.w. abrufen.
Klar, dass man sich da durch pixelige Handy-Filmchen extrem bedroht fühlt …
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am 03. November 2006 | 13:42
Traurig. Echt. Aber wohl im Rahmen der ganzen Kommerzialisierung unumgänglich, weil man die Fans durch Eintrittspreise etc. noch nicht genug gemolken hat.
am 04. November 2006 | 10:42
[...] Yahoo MyWeb Mister Wong Pageflakes Bewerten | Kommentieren | 1 Kommentar | Permalink | Trackback | Drucken Abgelegt unter: Innovation & Veränderung, +heute [...]
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am 04. November 2006 | 16:44
Anscheinend hat sich der Youtube Deal auch den Leuten hintern den Bergen rumgesprochen und dass da fett Kohle drin ist. Der FCB will wohl, dass sie von Google gekauft werden ;-)
am 06. November 2006 | 21:23
das ist wie im kino und bei musik auch – man geht mit volldampf gegen die eigenen kunden vor und wundert sich danach, warum der schuß nach hinten losgeht.
als ob handy-videos auf youtube konkurrenz für irgendwas wäre….