Miro and the groupies
12. November 2006 | 12:48 von Björn |Samstagabend, in einem kleinen italienischen In-Restaurant am Rande der Stadt. Recht unentspannte Atmosphäre. Kaum ein männlicher Gast ohne Hemd oder Sakko. Miro Klose betritt mit seiner Begleitung das Restaurant, wird sofort vom Betreiber hofiert, schlagartig ist der Geräuschpegel deutlich niedriger. Verschüchtert nähern sich ihm im Laufe des Abends diverse Damen in den End-Dreißigern, die schon bessere Tage gesehen haben und bitten um Autogramme. Am Ende des Abends verlassen die Gäste das Restaurant und eine sonnenbankgeschädigte Vorstadtbraut stammelt zwei Stunden immer noch: “All die anderen sind mir ja egal, nur der Miro, nur der Miro…” (…) “Das darf ich meinem Sohn gar nicht erzählen, sonst dreht der durch”. Klose war da schon längst in die regnerische Nacht entschwunden. Und ich empfand Mitleid.
Du kannst die Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen.
Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.



am 13. November 2006 | 09:00
Kenn ich. Wenn ich in unseren Schierbroker Dorfimbiss einkehre, gibt’s auch meist Ohnmächtige… :)
am 13. November 2006 | 12:36
Schee geschribbe, abber des is schon zimmlisch traurisch.
Des Profidasein hat auch sei Schaddeseide…
am 13. November 2006 | 20:28
[...] Gerade las ich einen netten Artikel auf fanfaktor.de über die alltäglichen Probleme von prominenten Fußballern. In diesem Fall war es unser WM-Held Miroslav Klose, der einem Abend im Restaurant nicht so ganz ungestört verbringen konnte, wie er es vielleicht gehofft hatte. Miro ist ein echter Star, eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs sozusagen. Jeder kennt ihn, jeder will ein Autogramm. [...]