Mahr-Hansi stolpert über Bundesliga-Rechte

02. Februar 2006 | 11:18 von Björn Hornemann

Hans Mahr - Mahr-HansiWir erinnern uns: Im vergangenen Jahr verlor Premiere die Bundesliga TV-Rechte. Besonders bedauerlich war das nicht nur für die Aktionäre von Premiere die an jenem Tag 45% Wertverlust zu verkraften hatten, sondern auch für Hans Mahr, seines Zeichens Chief Sports & New Business Officer der Premiere AG. Die Münchener hatten den Österreicher (der vorher Geschäftsführer der RTL Newmedia war) vor allem aufgrund seiner angeblich guten Kontakte zu Liga- und Vereinsverantwortlichen verpflichtet und mit dem Einkauf von Sportrechten betraut. Nun hatte sich Mahr zu RTL-Zeiten mit Bayern-Manager Uli Hoeness Auseinandersetzungen via Presse geliefert, als der Sender aus der Champions League-Übertragung ausstieg. Ob dies bei den Verhandlungen mit der DFL im vergangenen Jahr so förderlich war, ist die andere Frage.Wie die Geschichte ausging, wissen wir mittlerweile. Keine Sportrechte – kein Mahr-Hansi, sagt sich Premiere-Chef Georg Kofler. Zumindest meldete dies die „Süddeutsche Zeitung“ (01.02.06 „Abpfiff für Hans Mahr“). Vermutlich ist die Trennung auch als Bauernopfer zu verstehen, steht Kofler angesichts defizitärer Ergebnisse selbst unter Druck. Frage an das Auditorium: Gibt es öffentliche Statistiken wie sich die Zahl der aquirierten Premiere-Abos seither entwickelt hat?

» Bildquelle: Donau Universität Krems

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