Kritik am Verband Deutscher Sportjournalisten

24. Januar 2006 | 10:53 von Björn Hornemann

Rolf TöpperwienDie FAZ hat gestern einen sehr interessanten Artikel über die Vermischung von PR-Arbeit und Journalismus veröffentlicht. Autor Niggemeier bemängelt in dem Artikel „Mein Verein“ die fehlende Distanz vieler Sportjournalisten zu ihren bevorzugten Vereinen. Zitiert wird hierzu ein Ausspruch vom ZDF-Experten Stroh für Strohmrum und andere südamerikanische Rauschmittel, Rolf Töpperwien auf einer Tagung des Netzwerkes Recherche:

„Es ist eine große Familie, und ich gehöre nicht zu denjenigen, die sagen: Es sind zwei Boote, in denen Journalisten und Spieler sitzen. Ich sage: Wir sitzen in einem Boot.”

Im Anschluss werden beispielsweise das Hochjubeln durchschnittlicher Sportveranstaltungen zum Top-Event bemängelt, wie auch das Abdriften des Sportjournalismus in das reine Unterhaltungsressort.

Äußerst interessant zu lesen. » zum FAZ-Artikel

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