Klinsi steht auf Rot.
01. Februar 2006 | 17:32 von Björn |
Jürgen Klinsmann bricht mit der nächsten Tradition und wünscht sich für die WM rote Heimtrikots. Diese haben aus farbpsychologischer Sicht betrachtet offensichtlich eine immense Wirkung auf Aggressivität und Spielweise. Traurig für traditionsbewusste Anhänger der kommenden Wunderelf: Damit wird der seit Menschengedenken genutzte schwarz-weisse Dress zumindest für die Heimspiele sein Ende finden. Vielleicht hat man das Ganze ja nur angestossen um die Einschußmöglichkeiten von Schweini & Poldi im P1 zu erhöhen. Wir sind jedenfalls gespannt und dankbar das uns weitere Geschmacksverirrungen (Olaf Thon mit Schnurrbart im grün-gekachelten Farbverlauf anno ´90) erspart bleiben. Ob der WM-Sieg der Briten 1966 (ebenfalls im roten Trikot erreicht) als gutes Omen gewertet werden darf bleibt abzuwarten. Im Sommer wissen wir hoffentlich mehr.
» Bildquelle: trikot-versand.de
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am 01. Februar 2006 | 18:52
Das Trikot auf dem Bild ist ja noch das “alte”, welches zwar in einer gewissen Form scheiße, aber dennoch erträglich war. Das neue sieht allerdings aus wie ein 1. FC Nürnberg Trikot. Je mehr Zeit verrinnt desto schwuler werden Trikots, es ist zum schreien. R.I.P. Klassische Farben und Tradition
am 01. Februar 2006 | 22:21
Vielleicht hast du gar nicht so unrecht und es weht bald ein neuer Wind in deutschen Fußball-Stadien. Hihi … Hauptsache, der Kahn will jetzt nicht auch ein rosa Trikot. Das würde sich nämlich übel beißen. Farblich, meine ich.
am 09. Mai 2006 | 16:56
[...] Wir erinnern uns: Coach Klinsmann wollte unseren Nationalkickern im Interesse der psychologischen Wirkung ein rotes Heimtrikot verpassen. Ausnahmsweise hat die FIFA in ihrem Regelwahn einen positiven Nebeneffekt erzielt: Deutschland spielt im traditionellen schwarz-weissen Dress. Allerdings muss Keeper Jens Lehmann in jedem Vorrundenspiel in verschiedenen Farbkombinationen spielen, damit er auch ja nicht mit Spielern der gegnerischen Mannschaften verwechselt wird. [...]
am 29. Mai 2006 | 14:35
[...] Noch vor etwas mehr als drei Monaten war Klinsi voller Enthusiasmus über das damals geplante Heimtrikot von “La Mannschaft”. Dann kam die FIFA-Farbenlehre und mit ihr die Rückbesinnung auf alte Tugenden. Nun fand die fortwährend kritische Zeitschrift Stiftung Waren, pardon ÖKOTEST heraus, daß der Dress unserer Hoffnungsträger mit Dibutylzinn verseucht ist. “Schon sehr kleine Mengen dieser Substanz genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Auch das Goleo Plüsch-Maskottchen enthält hohe Mengen Dibutylzinn.” Damit hätte die Insolvenz der Nici AG im Nachhinein sogar noch ihren Sinn und wenn Miro, Poldi, Balla und Jogi am 9. Juni mit Grippebeschwerden ausfallen, ist die Erklärung ebenfalls naheliegend. [...]