Urteile im Manipulationsskandal gesprochen

14. Juli 2006 | 22:06 von Tim Gloystein |

Das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes hat die Urteile im Manipulationsskandal gesprochen. Juventus Turin, Lazio Rom und der AC Florenz steigen in die Serie B ab. Juventus werden außerdem die letzten beiden Meistertitel aberkannt. Der AC Mailand darf weiterhin in der ersten Liga spielen, aber nicht in der Champions League antreten.

Zusätzlich wurden Punktstrafen verhängt: Juve startet in der 2. Liga mit 30 Minuspunkten, Florenz mit 12 und Lazio mit 7. Milan werden in der Serie A 15 Punkte abgezogen.

Gegen die beiden Drahtzieher des Skandals, den Ex-Juve-Manager Luciano Moggi und den früheren Geschäftsführer Antonio Giraudo, wurden von Sportrichter Cesaro Ruperto Berufsverbote verhängt. Insgesamt blieb Ruperto mit den Urteilen unter den geforderten Strafmaßen.

Alles in allem wohl eher die “ökonomische” Lösung, von der Herr Hornemann an dieser Stelle schon gesprochen hat …

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2 Kommentare zu “Urteile im Manipulationsskandal gesprochen”

  1. mythosbayern.twoday.net behauptet:

    Zweitklassige Weltmeister…

    Zuletzt hatte ich mich ja hier schon mit dem Fu…

  2. blog.fanfaktor.de - das fußball-blog » Doch nur eine Farce behauptet:

    [...] Juventus Turin steigt als einziger Club ab in die Serie B, startet dort aber nicht, wie im ersten Urteil, mit 30, sondern nur mit 17 Minuspunkten. Mailand, Rom und Florenz dürfen weiterhin in der Serie A kicken, auch hier wurden die Strafpunkte deutlich abgemildert. Der AC Mailand kann durch die Reduzierung der Strafpunkte nun doch an der Qualifikation zur Champions League teilnehmen. [...]

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