Ein Abend mit Béla Réthy

12. Juni 2006 | 23:15 von Björn Hornemann

„Kuffour mal wieder in Bestform. Schade das er nicht mehr bei Bayern ist“ lautete der treffende Kommentar eines Foren- und Fußballphilosophens. Die Aussetzer des ghanaischen Abwehrspielers in der zweiten Halbzeit sorgten in der Tat für die Entscheidung des heutigen Top-Spiels. Italiens Auswahl scheint interessanterweise vom Ligaskandal wenig beeindruckt, überzeugte vor allem durch eine gute Leistung im zweiten Durchgang. Sicherlich nicht ganz so souverän wie Tschechien, aber die Favoriten haben sich bisher keine Pannen erlaubt. Weniger überzeugend war ZDF-Kommentator Béla Réthy, jener Mann mit gravierender Schwäche in Abseitskunde, der mit der französischen Sprache auf Kriegsfuß zu stehen scheint und den Namen Essien nicht einmal erträglich aussprechen konnte. Im Kabinett des Grauens gleich neben Steffen Simon und RTL-Experte Pierre Littbarski einzuordnen. Angesichts der Qualität nationaler TV-Kommentatoren bleibt das Fazit: Es gibt eben scheinbar doch nur die Ikonen Netzer & Delling. Oder den Selbstversuch vom Kollegen Niggemeier.

Du kannst die Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Kommentare und Trackbacks sind nicht möglich.

1 Kommentar zu “Ein Abend mit Béla Réthy”

  1. Andi Herzog behauptet:

    Ich finde, dass der Littbarski dem Ganzen echt die Krone aufgesetzt hat. Macht da voll den Klugscheißer und hat doch eh keine Ahnung.