Klartext
13. März 2007 | 20:13
Wenn Trainer einen Verein mehr oder weniger freiwillig verlassen, dann liest man zumeist wohlformulierte Pressemitteilungen um den Kuschelfaktor ja nicht zu gefährden. Im Anschluss veröffentliche Interviews beinhalten maximal vorsichtige Andeutungen. Nicht so Jürgen Röber (Bild) im Interview mit Westline. Der scheint nach ein paar Wochen als Coach des Bundesligakaders von Borussia Dortmund derart angefressen, daß man sich fast schon Sorgen um seinen Nachfolger Doll machen muss. Die versammelte Sportpresse der Nation dürfte heute ob der ungewohnt klaren Worte einen Veitstanz zelebriert haben ;) Via Südtribüne, Bundesliga-Blog
Ihr Co-Trainer hat sich am Samstag in der Mixed-Zone mit Torhüter Roman Weidenfeller gefetzt. Warum?
Bernd Storck ist eine ehrliche Haut. Weidenfeller soll in einem Interview auf die sinngemäße Frage, welche Schuld der Trainer an der Misere trage, erst geschwiegen und dann gesagt haben, dass er sich nicht den Mund verbrennen wolle.
Daraufhin hat Storck Weidenfeller gesagt, er hätte “keinen Arsch in der Hose”.
Und Roman wollte, dass Storck das vor versammelter Truppe wiederholt.
Hat er es getan?
Natürlich.
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