Archiv 'Premierleague'

The “Special One” quits Chelsea

20. September 2007 | 07:29

Hoffnung für Michael Ballack, sein ungeliebter Coach Jose Mourinho hat bei Chelsea nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Rosenborg Trondheim, sowie einem durchwachsenen Saisonstart (Platz 5 in der Premierleague) hingeschmissen. Und so werden uns die erfrischenden Zitate mit denen uns Onkel Jose immer wieder beglückt hat vorerst wohl fehlen. “If I wanted to have an easy job… I would have stayed at Porto – beautiful blue chair, the Uefa Champions League trophy, God, and after God, me.”

Das Statement zur Trennung auf der Website von Chelsea ist recht dünn, genauer gesagt bisher nur mit einem Satz befüllt: “Chelsea Football Club and José Mourinho have agreed to part company today (Thursday) by mutual consent.”. Die Times schreibt, Mourinho habe sich telefonisch von Frank Lampard, sowie per SMS von weiteren Schlüsselspielern verabschiedet. Zitat: (…)”sending text messages to several other players, telling them only that he had had enough and would not see them again.”(…).

Sehr bedauerlich, Mourinho ist meiner Meinung nach eine coole Rampensau. Als Trainer wäre ich nicht anders ;). Ich lehne mich heute aus dem Fenster und prophezeie, daß sein Nachfolger Jürgen Klinsmann sein wird.

Video vom Fight Valencia vs. Inter

07. März 2007 | 11:30

Heute morgen schon Frühstücksfernsehen verfolgt? Sowohl im Öffentlich-Rechtlichen, als auch bei Sat1 & N24 kamen die üblichen “Das wollen wir heute abend nicht sehen” Kommentare. Das Rudelbildung derart ausartet kommt allerdings auch selten vor.Eigentlich gehören beide Teams disqualifiziert. Aber es steht eben kein WM-Halbfinale vor der tür und Torsten Frings war nicht beteiligt.

Tor des Monats

12. Dezember 2006 | 21:18

Herrliches Tor von Matthew Taylor in der Partie Portsmouth gegen Everton. Mit Dank an unseren Stammleser, Herrn Eilts.

Psycho-Stuart siegt mit Beanie Horse

26. September 2006 | 12:06

Psycho-Stuart siegt mit Beanie Horse

Fußballer sind zuweilen abergläubisch. In afrikanischen Ligen äußert sich dies in spirituellen Ritualen inklusive einer Opferzeremonie vor dem Anstoss, die der aufgeklärte Europäer vermutlich als regionale Folklore einordnen würde. Ecuador brachte zur WM gar den eigenen Schamanen mit, Trindidad/Tobago versuchte es mit Voodoozauber.

Der Brite ist da pragmatischer und nutzt Plüsch-Reliquien. Stuart Pearce etwa, ehemaliger englischer Nationalspieler und Coach von Manchester City, wurde von seiner siebenjährigen Tochter mit einem Plüsch-Pferd namens Beanie versorgt. Beanie erfüllte seine Rolle als Glücksbringer solide, seine Präsenz sorgte für einen 2:0 Sieg Manchesters gegen West Ham United. Stuart schien das zunächst unangenehm zu sein, trägt er auf der Insel aufgrund seiner in aktiven Zeiten robusten Spielweise den Spitznamen “Psycho”. Der Einsatz eines Plüschmaskottchens kann da natürlich rufschädigend wirken. Doch Pearce, ganz Profi in seiner Vaterrolle, äußerte dazu: “Man kann einer Siebenjährigen nicht erklären, dass dies die Premier League ist und ich Psycho genannt werde”

Nach dem Sieg schienen Stuart und Beanie versöhnt. “He did the job, and hel´ll be on the squad list for Everton.”. Nun fragt Manchester Evening News: “Should Beanie be a regular feature for City?”

Xabi Alonso vom Liverpool FC…

25. September 2006 | 15:24

… dürfte einer der Kandidaten für die alljährliche Kür zum Tor des Jahres werden. Opponent Stephen Harper, welcher aushilfsweise das Tor von Newcastle hüten durfte, bestach in dieser Szene durch einen interessanten Bewegungsansatz wie er heute noch vielfach im englischen Schulsport gelehrt wird. Via Bolzplatz, die es wiederum vom Fooligan haben.

Harry Enfield: Arsenal ´33 vs. Liverpool ´91

18. September 2006 | 16:03

York ist nicht unbedingt eine Stadt, die man als Metropole bezeichnen könnte. Immerhin hat sie der britischen Grafschaft Yorkshire den Namen verliehen, Nestlé produziert dort Süßwaren und eine Universität gibt es auch dort. An dieser wiederum hat Harry Enfield (ein auf den Inseln deutlich bekannterer Komiker) seine Ausbildung genossen, bevor er bei der BBC, BSkyB und Channel 4 seine Formate entwickelte. Aus eben einer dieser Sendungen stammt dieser Mitschnitt eines fiktiven Matches zwischen Arsenal und Liverpool. Sehr nice ;)

Via FANartisch

Herr Ballack fliegt vom Platz

18. September 2006 | 07:40

Derzeit läuft es für so manches Mitglied der Nationalmannschaft suboptimal. Frings, Klose, Boro und Merte stecken mit Werder in der Krise bzw. der Reha, Asamoah wurde bei Schalke auf die Tribüne verbannt, Lahm, Schweini und Poldi konnten die Niederlage ihrer Bayern in Bielefeld ebenfalls nicht verhindern.

Herr Ballack dagegen lässt es krachen und hat sich bei der Begegnung gegen Liverpool vom Platz stellen lassen. Ein Ungewohntes Bild, kann mich nicht erinnern, daß ihm das in den letzten Jahren in der Liga passiert ist.

Der Keeper

07. August 2006 | 10:30

Via 11helden & whoateallthebratwurst.

Videostream: Dortmund vs. Tottenham

04. August 2006 | 11:58

Borussia Dortmund geht den längst überfälligen Schritt und überträgt als einer der ersten Bundesligavereine ein Freundschaftsspiel per Videostream. Am Samstag tritt Dortmund gegen den premierleague-Club Tottenham Hotspur an, das Spiel soll in DSL-Qualität übertragen werden. Zudem gibt es Vorberichte und Interviews im Rahmenprogramm. Ein interessanter Ansatz, da die Sportsender naturgemäß nicht alle Freundschaftsspiele übertragen können/wollen.

Die Clubs wiederum könnten vor dem Hintergrund einer wachsenden Anzahl von Breitbandanschlüssen neue Umsatzfelder erschliessen. Warum nicht ein Freundschaftsspiel für den Preis von 2-3 € per DSL-Stream übertragen? Gerade bei größeren Vereinen und interessanten Matches wie Dortmund gegen Tottenhan lassen sich hier unter Umständen höhere Erlöse erzielen, als mit der Verschacherung der Rechte an Eurosport & Co. Sofern keine unsinnigen Abo-Modelle verkauft werden, könnte das durchaus erfolgreich werden.

Insgesamt ein schönes Mittel, um die vereinseigene Website interessanter zu gestalten. Gerade hier haben manche Bundesligisten meiner Ansicht nach noch Nachholbedarf.

Neues von der “Church of Football”

02. August 2006 | 09:23

Für Pelé die Kirche des Fußballs, für viele andere eine große Baustelle: Das Wembley-Stadion. Eröffnet werden sollte die Sportstätte mit 90.000 Plätzen ursprünglich schon im August 2005, wegen diverser Pannen wurde die Eröffnung aber immer wieder verlegt.

Zwar sind die Arbeiten bis auf den Einbau der Sitze “im Wesentlichen abgeschlossen”, trotzdem sei es “unwahrscheinlich, dass in dem Stadion vor Juni 2007 eine Testveranstaltung vor 90 0000 Zuschauern stattfinden kann”, erklärte die Baufirma Multiplex. Schuld an der Verzögerung sei diesmal Stadionbesitzer Wembley National Stadium (WNSL), der mit mehreren Tests in Verzug sei. WNSL sieht’s natürlich anders und schiebt den schwarzen Peter zurück. Möglicherweise muss also das englische Pokalfinale im nächsten Jahr erneut verschoben werden.

Naja, bei einem 1,1 Milliarden Euro-Projekt darf man sich auch mal streiten. Aber wer zum Teufel hat diesen Teppich ausgesucht?!?

Wembley Stadium - Fa Dining Room-Bar

Wembley Stadium - View from West

» Bildquelle: Multiplex