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WM 2006 – Mittendrin, statt nur dabei

26. Juni 2006 | 13:50

Fanfaktor Außenreporter Tobias IhdeHamburg, 22.06.2006. Aufgrund glücklicher Umstände war es Außenreporter Tobias Ihde und seinem Begleiter Jan Schweder (auf diesem Foto nicht zu sehen, aber weiter unten) vergönnt, Zeitzeuge des WM-Vorrundenspiels Tschechien-Italien zu sein und echte WM-Luft zu schnuppern. Und schon vorweg sei gesagt, dass der Trip nach Hamburg ein echtes Erlebnis war und dass das Gerede der „Welt zu Gast bei Freunden“ keineswegs nur haltloses Geschwafel ist, sondern sich in dem Erlebten absolut bestätigte.

Schon vor dem Spiel war die gleichermaßen packende aber auch friedvolle WM-Atmosphäre überall zu spüren – am Bahnhof, im Fanartikel-Shop, in den Straßen, den Bahnen rund um das Stadion und nicht zuletzt auch davor – überall tschechische und italienische Anhänger friedlich nebeneinander – wobei man nicht vergessen darf, dass es in diesem Spiel für beide Nation praktisch um alles ging – die Tschechen konnten nur als Sieger sicher weiterkommen und auch den Italiern drohte nach dem Remis gegen die USA bei einer Niederlage und gleichzeitigem Sieg der Ghanaer noch das WM-Aus.

Ausgestattet mit traumhaften Sitzplätzen (8. Reihe, nahe der tschechischen Kurve) ging es also nach diversen Bierchen durch die Kontrolle äußerst freundlichen Stadionpersonals. Einziger Wehrmutstropfen ist der schmerzliche Verlust zweier 2300 mAH-Reserve-Akkus für meine Digicam, die auf der Blacklist potenzieller Wurfgeschosse zu finden waren. Naja, nachdem Kollege Hornemann mich ja vorgewarnt hatte, hatte ich immerhin Hammer und Helm zuhause gelassen, so dass ich wenigstens nicht als gemeingefährlich eingestuft wurde und das Spiel planmäßig verfolgen durfte – nur mit den Fotos musste ich aufgrund des reduzierten Akku-Vorrates sparsam sein.

Jan Schweder, Oliver Geißen, Tobias IhdeSo kann ich hier leider nur von all den gut gelaunten und bauchfreien Damen erzählen, die rund um uns herum in freudiger Erwartung auf den Sitzen tanzten – aus dem tschechischen und italienischen Lager bunt gemischt und friedlich miteinander vereint. Zwischen uns und dem tanzenden Volk übrigens standesgemäß auch noch einige weitere prominente Highlights, die uns leider nicht verschont und auf Fotos mit der Fanfaktor-Redaktion bestanden haben.
Jan Schweder, Wolfgang Stumph, Tobias IhdeSo saßen wir praktisch mitten zwischen dem neuerdings zum RTL-Sportreporter avancierenden Oliver Geißen nebst seiner Familie und Wolfgang Stumph, wider Erwarten nicht mit dem Trabi angereist, der ihn einst so bekannt gemacht hat. Auch Pro7-Star Steven Gätjen war ganz in unserer Nähe ausfindig zu machen und erstaunlich redselig, leider hat der für das Foto engagierte italienische Freund aber offenbar vergessen zu drücken.

Das Spiel hielt dann im Wesentlichen, was es versprach – von Beginn an spannend, Torraumszenen auf beiden Seiten, eine überflüssige rote Karte, eigentlich alles dabei – nur ließen die Tschechen zuletzt ein wenig Gegenwehr vermissen. Unglaublich die Atmosphäre während des gesamten Spiels. So waren es ausgerechnet die tschechischen Anhänger, die beim Stand von 0:1, gleichbedeutend mit dem WM-Aus, freudestrahlend eine La Ola anzetteln, die im dritten Anlauf gleich mehrfach durch das Stadion schwappte und so waren es ausgerechnet die italienischen Fans, die dem tschechischen Keeper Szenenapplaus zollten, nachdem dieser Mitte der zweiten Halbzeit recht spektakulär den eigenen Landsleuten den Ball wegspitzelte – Szenen die man aus dem wirklichen Leben von zwei gegnerischen Lagern eigentlich nicht kennt. Aber das hier ist nicht das wahre Leben, das ist WM. Unglaublich. Und es stimmt: die Welt zu Gast bei Freunden.

Nach dem Spiel und etlichen weiteren Bieren ging es dann nach draußen zur Party mit den immer noch gleichermaßen vergnügten tschechischen und italienischen Massen – zunächst vorm Stadion, dann langsam aber sicher Richtung St. Pauli – auf unser erstes offizielles FIFA Fan Fest – und das auch noch in Hamburg, der Stadt des jüngsten Bremer Triumphes. Auch hier tolle Stimmung, 32 Länder, die in eigenen Zelten landesspezifische Drinks, Leckereien und Musik präsentierten. Natürlich wieder einmal alle friedlich miteinander, obwohl mittlerweile bereits ein Großteil der anwesenden Teams offiziell aus dem Turnier ausgeschieden war. Ferner schlugen langsam die japanischen und brasilianischen Lager auf, die sich voller Vorfreude in ihren ganz persönlichen Public-Viewing-Abend stürzten.

Brasilianische CocktailkarteInteressant übrigens die Cocktail-Karte des brasilianischen Zeltes, das sämtliche Drinks nach den eigenen Spielern benannte. Selbst hier wird Ronaldos Wertverfall deutlich – und Ronaldinho gibt’s überraschenderweise im Sonderangebot – Grund genug für uns zwei inzwischen recht angeschossenen Strategen, von Bier auf Ronaldinho umzusteigen.

Neben verschiedenen anderen Attraktionen wuchs dann mit steigendem Alkoholpegel der Drang, sich aktiv im Torwandschießen und dem Kickerturnier zu profilieren und bei letzterem den mehrheitlich jugendlichen Kickern zu zeigen, dass man mit 30 noch längst nicht zu alt für ganz großen Sport ist. Hat aber nicht geklappt. Beim Torwandschießen hat es ohne jeden Treffer nur zu zwei Lollis gereicht (die Löcher waren aber auch echt klein und haben sich bei genauerem Hinsehen sogar bewegt) – die Premiere im Rahmen des Kickerturniers war mit dem 10. Gegentreffer ohne echte eigene Torchance bereits nach gefühlten zwei Minuten beendet.

Nach diversen Bratwürsten, Bieren und Ronaldinhos schwor man aber frisch gewonnenen Mutes auf Rache und so schlug am späteren Abend die große Stunde des construktiven Dream Teams: als die wieder einmal jugendliche (und löblicherweise nüchterne) Gegenfraktion bereits siegessicher führte, erzielten Schweder und Ihde nach großem Kampf und feinem Spielzug den 1:8-Anschlusstreffer. Die folgenden Jubelszenen kannten keine Grenzen und in Gedanken noch gar nicht wieder richtig auf dem Platz war das Spiel mit dem 10:1 auch schon beendet. Wenigstens mit einem Teilerfolg.

Der wahrscheinlich längste Kicker der WeltIm weiteren Verlauf des Abends hielten wir uns an den vermutlich längsten Kicker der Welt, an dem Platz für insgesamt 22 Spieler war und bei dem man bei Gegentoren die Schuld immer noch auf 9 andere schieben konnte. Schöne Erfindung. Berauscht vom Kickerwahn und diverser Ronaldinhos hatten wir zwischenzeitlich übrigens das Taxi zum Zug nach Hause verpasst und mussten notgedrungen noch eine weitere Stunde auf dem FIFA Fan Fest verweilen, aber zum Glück lief ja Fussball. Gleich beide Spiele auf zwei verschiedenen Leinwänden. Und Ronaldinhos gab’s auch noch. Also eine durchaus erträgliche Situation. 

Aus nachvollziehbaren Gründen lassen sich die weiteren Geschnisse nur noch schemenhaft reproduzieren, aber besonders in Erinnerung bleibt eine Bongogruppe, die die Massen mehrere Stunden ohne Pause unterhielt und um die sich Scharen von tanzwütigen Cocktail-Konsumenten aus aller Welt zum freudigen Miteinander versammelten. Da auch wir mittlerweile unsere John Travolta-Schuhe angezogen hatten und aus dem Tanzen nicht mehr heraus kamen, verging die jüngst gewonnene Stunde wie im Flug, ehe dann wirklich der letzte Zug nach Bremen rief. Anbei noch ein letztes Foto zur Verdeutlichung der multikulturellen Fanliebe dieses Tages – wie das Foto auf die Kamera kam weiß ich nicht mehr, aber es war halt drauf. Und es ist nicht gestellt. Und eines weiß ich noch: die an diesem Tag erlebte WM-Stimmung ist mit wirklich nichts zu vergleichen (und ich habe schon viel erlebt) und jedem, der noch die Chance hat, WM-Luft zu schnuppern kann ich nur raten, diese Chance beim Schopfe zu packen!

Multikultureller Freudentaumel

Der am nächsten Morgen in der Hosentasche gefundenen Quittung nach zu urteilen ging es dann mit dem Taxi zum Bahnhof, wo man in letzter Sekunde noch den rettenden Zug gen Bremen erwischte. Ein Wink des Schicksals muss es gewesen sein, dass ausgerechnet dieser Zug mit mehreren technischen Pannen weit mehr als eine Stunde länger gebraucht hat als geplant – aber wo ist das Problem, wenn das BordBistro prall gefüllt ist – mit Bier vom Fass und mehreren Dutzend Bundestrainern aus ganz Deutschland und später auch Italien, die alle ganz genau über die Bundesliga, Miro Klose, den italienischen Bestechungsskandal und das voraussichtliche Wiedersehen im Halbfinale bescheid wussten – und die wieder einmal eines gemeinsam hatten: die Liebe zum Fußball und mehr als drei Promille.

So ging ein sensationeller Tag zu Ende und am nächsten Tag bleibt die Erkenntnis, dass man Ronaldinho wirklich nicht unterschätzen sollte. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Oliver S., er weiß warum.

Zwangsabstieg für Juve?

22. Juni 2006 | 18:40

MoggiGlaubt man den Berichten italienischer Medien, droht der Zwangsabstieg von Juventus Turin in die dritte Liga, sowie die Aberkennung der letzten zwei Meistertitel. Als neuer Trainer von Juve wird Didier Deschamps gehandelt. Seit Wochen wird gegen den Verein und dessen ehemaligen Angestellten Luciano Moggi wegen des Verdachtes auf Spielmanipulation ermittelt. Mittlerweile weitet sich der Skandal auch auf weitere Vereine aus. Betroffen ist auch der AC Mailand. Dessen Manager Adriano Galliani hat offenbar versucht „eigene“ Schiedsrichter zu aquirieren. Ob dem AC angesichts seines prominenten Besitzers ebenfalls der Abstieg droht, darf allerdings bezweifelt werden. Weiterhin sollen Lazio Rom und Florenz sich Schiedsrichterentscheidungen erkauft haben.

Die FAZ schreibt hierzu sehr passend: man braucht eine Menge Phantasie, um sich die Lage für die deutsche Mannschaft etwa so vorzustellen: Bayern München und Werder Bremen stehen vor dem Zwangsabstieg; Uli Hoeneß wird von der Staatsanwaltschaft wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung verfolgt; der DFB hat nur noch ein Notpräsidium; Jürgen Klinsmann steckt tief im Korruptionssumpf, und diverse Nationalspieler wissen nach Verhören vor Gericht, daß sie in ihren Klubs keine Arbeit mehr finden werden. Und wann die Bundesliga nach der WM angepfiffen wird, steht komplett in den Sternen.

George Best Belfast City Airport

23. Mai 2006 | 13:12

George Best Belfast City AirportSucht man in Deutschland nach öffentlichen Einrichtungen, die nach Fußballkoryphäen benannt sind, so stösst man im besten Fall auf eine Sepp-Herberger-Straße in Nidderau oder das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. In Nordirland ist man traditionsbewusster und benannte den Flughafen von Belfast gestern in George Best Belfast City Airport um. Anlass der 60. Geburtstag, den „Georgie“ gestern gefeiert hätte. Best war der vermutlich beste Fußballspieler den das Vereinigte Königreich je vorgebracht hat. Bedauerlicherweise war er nicht nur am Ball, sondern auch an der Flasche einer der ganz Großen. Nach Jahren exzessiven Alkoholkonsums starb George Best im vergangenen November. 100.000 Menschen gaben ihm die letzte Ehre.

Sportliche Revolution im Iran

25. April 2006 | 11:27

Auf dem Weg ins Stadion? Iranerinnen dürfen wieder Fußballspiele besuchen

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad macht in den letzten Tagen ja eher Schlagzeilen mit seinem Atomprogramm, als mit progressiven politischen Neuerungen.

Und gerade deshalb sollte man diese Meldung auch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen: Erstmals seit 1979 dürfen iranische Frauen wieder Fußballspiele besuchen und sollen sogar die besten Plätze in den Stadien zugewiesen bekommen. Jedenfalls steht das in einem Brief des Präsidenten an die Sportchefs im Iran.

Begründungen für das Verbot waren bisher die „unkeusche“ Kleidung der Spieler (kurze Hosen) und die von Fußballfans offensichtlich gerne benutzte „Pöbelsprache“, vor der die Iranerinnen geschützt werden sollten.

» Bildquelle: photocase.com

Rheuma Kai ist raus

21. April 2006 | 18:15

Marco Van BastenBondscoach Marco van Basten hat heute das vorläufige 33-köpfige Aufgebot der niederländischen Elftal für die WM bekanntgegeben. Für deutsche Medien auffallend, das mit Boulahrouz, de Jong und van der Vaart zwar drei Hamburger selektiert wurden, der derzeit formschwache Makaay aber aussen vor gelassen wurde. Auf niederländischer Seite nicht überraschend da man nie wirklich ein Stürmerproblem hatte. Hingegen wurde Huntelaar von Ajax Amsterdam das erste Mal ins Aufgebot berufen, der im Gegensatz zu Makaay in dieser Saison bereits 33 Buden geschossen hat. Liga-Tore versteht sich. Da neben den Superstars van Nistelrooy und Robben noch sieben weitere Stürmer im vorläufigen Aufgebot stehen, das bis zum 15. Mai auf 23 Spieler gekürzt wird, hilft Makaay eigentlich nur ein von Uli Hoeneß gesteuerter Panzer, der im Trainingslager in Noordwijk die Auswahl minimiert. Bis zum 15. Mai ist kein Länderspiel mehr geplant, also wird die Rheumacouch wohl demnächst öfter besetzt sein.

Play Off Royale

11. April 2006 | 21:22

eredivisieIn Deutschland jammert der Berufsprofi mit Millionengehalt ja schon rum wenn es mal englische Wochen gibt. Die Kollegen in der niederländischen Eredivisie verdienen nicht nur merklich weniger sondern müssen nach dem 34. und letzten Spieltag auch noch um ihre internationalen Plätze Play Offs ausspielen. Den zweiten Championsleague Platz hat keineswegs der Zweitplazierte der Saison sicher. Der wird nämlich unter den Plätzen 2-5 ausgespielt und der glückliche Gewinner darf dann weiter in Richtung Eliteliga. Der Zweite und Dritte bekommen je einen UEFA-Cup Platz und der Vierte aus den Play-Offs tritt gegen Platz 6-9 den Kampf an um den letzten UEFA-Cup Platz und 2 UI-Cup Plätze. Das ganze zieht sich dann runter bis Platz 13. Lediglich der Tabellenletzte und die Plätze 14 und 15 dürfen in Urlaub fliegen. Tabellenvorletzter und -vorvorletzter gehen in die Relegation. Würde man das ganze mal inklusive zu vergebender internationaler Plätze 1:1 auf die Bundesliga übertragen so könnte im Idealfall ein FC Bayern München Zweiter werden und durch die Play-Offs im UI-Cup landen. Ich fordere: Saisonverlängerung!

Go for Gold

11. April 2006 | 20:53

fussballIn der Times ist aktuell zu lesen das bei 63 Spielen der WM in Deutschland zum ersten Mal seit 1994 ein reiner schwarz-weisser Spielball zum Einsatz kommt. Lediglich im Finale soll eine mit Gold verzierte Version des „Teamgeist“ gespielt werden. Der zukünftige Weltmeister darf den Ball der Firma mit den 3 Streifen behalten und bis zur WM 2010 in Südafrika bei allen Länderspielen einsetzen. Was die Sponsoren Ausrüster von möglichen Titelaspiranten wie Brasilien, Italien, England oder den Niederlanden davon finden steht in dem Artikel nicht. Ob es deren Chancen auf den Titelgewinn schmälert darf diskutiert werden.

Vorbild des Monats April: Teddy Sheringham

03. April 2006 | 15:45

Sheringham turns 40Teddy Sheringham, Stürmer bei premierleague-Aufsteiger WestHam United und laut Jürgen Klinsmann sogar bester ehemaliger Sturmpartner unseres heutigen Teamchefs, hat gestern seinen 40. Geburtstag zelebriert. Nach 22 Jahren in einer der härtesten Europäischen Ligen durchaus ehrfurchteinflössend. Frage an die Statistik-Fraktion: Wer war der älteste aktive Feldspieler in der Bundesliga? Spontan fielen mir als mögliche Kandidaten lediglich Klaus „Fallrückzieher“ Fischer und Manni Burgsmüller ein. Noch interessanter: Wer ist eigentlich aktuell der älteste aktive Feldspieler in der (1.) Bundesliga?

88 Minuten Weltklasse reichen nicht aus.

08. März 2006 | 08:58

Tragisch (griechisch ????????) heißt nach Aristoteles ein Ereignis, welches zugleich Mitleid (mit dem von demselben Betroffenen) und Furcht (für uns selbst) erweckt.Eine Eigenart unser aller Lieblingssportart ist die Tatsache, dass auch eine Weltklasse-Leistung nicht unbedingt vor simplen Fehlern schützt. Lernen musste dies am gestrigen Abend Werders Keeper Tim Wiese und mit ihm vermutlich ganz Deutschland jenseits der Mainlinie. 88 Minuten liess der rosarote Panther die versammelten Juve-Stars verzweifeln, das Spiel schien schon abgehakt, die Sensation perfekt: Werder wirft Juve aus der Champions League. Bis zu jenem harmlosen Abpraller in der 88. Minute eben. Das Juve-Trainer Capello Werder als „eine der besten Offensivmannschaften, die es gibt“ adelte, dürfte wohl kaum ausreichend Trost spenden. Juve 2, Werder 1.

Präsident von Real Madrid zurückgetreten

28. Februar 2006 | 16:37

Perez Real MadridReal-Präsident Florentino Pérez hat gestern Abend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als Grund für den Rücktritt wird in den Medien neben dem Ausbleiben eines Titels vor allem auch der Zustand der Mannschaft angegeben. Öffentliche Streitereien auf dem Platz und ausbleibender Torjubel beim eigenen Spiel gegen Mallorca zeigen offen den Zustand des mit Superstars wie Beckham, Ronaldo und Raùl gespickten Teams. Zuletzt hatte Top-Stürmer Ronaldo erklärt, den Verein zum Ablauf der Saison verlassen zu wollen.

» Bildquelle: realmadrid.com