Archiv Februar, 2007

World Cup Sing-a-long

20. Februar 2007 | 21:01

World Cup Sing-along mit dem England Supporters Club und der England Band

Auf dem abendlichen Streifzug durch den iTunes-Shop drauf gestossen: World Cup Sing-along mit dem England Supporters Club und der England Band. Epochale Meisterwerke wie “we´re on the ball”, “we´re not going home” und dem prophetischen “Great Escape”. Schade, daß mir dies zur WM noch nicht aufgefallen ist, daran hätte Kollege Gloystein durchaus seine Freude gehabt *g*

UEFA-Cup

15. Februar 2007 | 21:17

Weserstadion im Flutlicht

Die schönsten Fußballabende sind jene im Flutlicht und Dauerregen. Da kommt der ganze neumodische Werbekram im Stadion nicht wirklich zur Entfaltung, zumindest bildet man sich das ein. Als Bremer hat man zudem das Glück, positive Erinnerungen mit diesen Umständen zu verbinden. 5:1 gegen Neapel, 6:2 gegen Moskau, 5:3 gegen Anderlecht. Durfte ich dank meines fußballbegeisterten Großvaters alles Live erleben, was ich dann wiederum meinen hoffentlich kommenden Enkeln erzählen darf. An sowas denkt man an einem Flutlichtabend in der verregneten Tiefebene *g*

Ehrlich gesagt ging ich nach den eher durchwachsenen Leistungen der Rückrunde mit Skepsis ins Stadion. Doch die Partie im trauten Wohnzimmer zu schauen stand nicht zur Debatte. Bei der Aussicht auf Wolf-Dieter Poschmann als TV-Kommentator spürt man ungewollte innere Kälte und ausserdem fehlen einem vor dem Fernseher die sarkastischen Kommentare der Sitznachbarn (Ich bin fest übrigens davon überzeugt, daß ein Spielbericht unterlegt mit den gesammelten Kommentaren aus Block41 der absolute TV-Hit wäre ;)). Werder wirkte druckvoll, aber glücklos. Positiv im Vergleich zu den Spielen gegen Schalke und Stuttgart war vor allem das gesteigerte Zweikampfverhalten. Der Platzverweis gegen Lindenbergh tat sein übriges. Insgesamt fehlt es aber immer noch am Finetuning und der gewohnten Selbstsicherheit.

Gerade die Chancen von Diego und Klose gegen Ende waren eigentlich schwerer zu vereiteln, als sie zu Toren zu verwerten. Interessant: Womé wurde vor seiner Auswechselung bei diversen aussichtsreichen Situationen mit offener rechter Flanke bei Ajax nicht angespielt. Beim Verteilen der Bälle aus dem Mittelfeld machten manche Passgeber den Eindruck, als suchten sie nach Alternativen zum Kameruner. Als naiver Beinahe-Bundestrainer denkt man da schon an internen Trouble. Aber immerhin “stand die Null” und drei Tore Vorsprung sollten für das Rückspiel gegen Ajax reichen. Werder hat sich in der Tat freigeschwommen und wenn man die Kommentare mancher niederländischer Nachbarn liest, ist man umso erfreuter über den Sieg ;)

Bin gespannt wie es am Wochenende gegen Hamburg ausgeht. Nach einer nicht enden wollenden Pechsträhne und dem Befreiungsschlag gegen Dortmund am letzten Spieltag dürften die trotz ihres Tabellenplatzes ein äußerst gefährlicher Gegner sein. Aber in dieser Saison verliert Werder ja nicht gegen die Schlusslichter der Tabelle, sondern die Mitbewerber um den Titel. Es gibt also noch Hoffnung.

PS: Wer auf Auswärtstour nach Bremen kommt und an altertümlichen Flutlichkonstruktionen hängt, sollte Stadionbilder schiessen. In absehbarer Zeit werden die Masten demontiert.

Babyboom durch WM

12. Februar 2007 | 15:24

Babyboom durch WM

Woran denkt man zwangsläufig beim Thema Rente? Staatsdefizit, vergreisende Gesellschaft, steigende Rentenbeiträge, kopflastige Alterspyramide. Ja, die Nation ist auf dem Besten Wege in den Abgrund. Zumindest wenn man den Medientenor zu diesem Thema zuviel Raum lässt und sich jeden Sonntag die Tiraden des Polit-Dinosauriers Oskar L. bei Christiansen anschaut. Ratlosigkeit und Verzweiflung machen sich in den Abgeordnetenbüros am Spreeufer breit, dabei ist die Lösung doch schon gefunden: Einfach jedes Jahr eine Fussball-WM in Deutschland veranstalten und schon steigt die Geburtenrate um 10-15%. Krankenhäuser und Geburtskliniken richten sich jedenfalls auf einen Rekordmonat ein. Wieviele Kids wohl auf den Namen Basti, Lukas, Miroslav, Per oder Torsten getauft werden?

Quelle: Sueddeutsche.de
Bild: Pixelquelle

Grossreinemachen

01. Februar 2007 | 08:13

HSV Abstiegskampf Wir präsentieren die Nummer Drei im fröhlichen Entlassungsstadl: Thomas Doll.

“Wir bedauern diese Entscheidung”, erklärte Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann. “Wir waren überzeugt, die Wende mit Thomas Doll zu schaffen. Nach den Eindrücken und Ergebnissen der vergangenen beiden Spiele mussten wir jetzt aber reagieren. Wir danken Thomas Doll für seine Zeit beim HSV und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.”

Für die deprimierten Rauten-Anhänger ist das vielleicht doch ein Hoffnungsschimmer. Herr Magath ist ja nun frei. Als Ex-Spieler, Ex-Manager und Ex-Coach des HSV müsste der sich nicht einmal groß einarbeiten.

Quelle: Presseportal