Archiv Juni, 2006

Video: Diego Ribas da Cunha

29. Juni 2006 | 11:24

Kleiner Teaser für Anhänger des erfolgreichsten Nordclubs ;) Diego Ribas da Cunha wird ab August vermutlich nur noch unter seinem Rufnamen Diego in den Medien vertreten sein. Der im Mai von Werder Bremen verpflichtete Mittelfeldspieler soll den Abgang des bisherigen Regisseurs Micoud auffangen und wird am Montag mit einem dezimierten Kader unter Thomas Schaaf ins Trainingslager nach Norderney reisen. Nicht dabei sind naturgemäß die bei der WM eingesetzten Nationalspieler.

Via Werderblog.net

Plastik-Paninis

29. Juni 2006 | 09:12

Offensichtlich hat es beim Verkauf der Panini-Bildchen im Einzelhandel große Verluste durch „Verzählungen“ gegeben. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass es jetzt acht Aufkleber-Päckchen schön eingeschweißt in einer formschönen Plastikverpackung zu kaufen gibt? Der Preis ist der gleiche, nur das fehleranfällige Zählen können sich die Verkäufer und Verkäuferinnen sparen. Und es gibt halt ein bisschen mehr Müll.

Meine Hoffnung, dass diese exklusiven Pakete auch nur exklusive Bilder enthalten, wurde leider enttäuscht. Das verdammte Wappen unsere Nationalmannschaft war nicht dabei. Und der Jens auch nicht.

Damit keiner mehr zählen muss - Panini-Bilder in 40er-Paketen

Training der Italiener

28. Juni 2006 | 17:12

Der Guardian war investigativ und hat alles aufgedeckt.

Intuition, Bauchgefühl, Ahnung…

28. Juni 2006 | 16:12

Jogi Löw - Naht das Ende?

Wir verlieren am Freitag. Prügelt mich, doch mein Gefühl für das AchtelViertelfinale gegen Argentinien verheisst alles, aber keinen Sieg. Die Essenz dieser Weltmeisterschaft scheint darin zu bestehen, daß Teams mit unansehnlicher Spielphilosophie erfolgreicher abschliessen. Beispiele: Brasilien, England, Frankreich, Italien. In einigen Fällen ist die Spielphilosophie nicht nur unansehnlich, sondern schlichtweg nicht vorhanden. Zuweilen sogar zum Erbrechen, wenn wir an einen überbewerteten Mittelfeldspieler britischer Herkunft denken.

Insgesamt ist der öffentliche Tenor zu positiv. Ob Masse, Medien, WM-Blogger-Patrick, Firlefranz oder Günter Netzer: Der Sieg ist eingeplant, ein Scheitern wird nicht in Betracht gezogen und allein der Gedanke daran grenzt an Hochverrat. Rein sachlich sind meine Zweifel natürlich nicht zu begründen. Vielleicht lags auch einfach an Jogis Miene anlässlich der heutigen Pressekonferenz (Bild oben). Aus seinen Gesichtszügen spricht eher der Irrsinn des bevorstehenden Zusammenbruchs, als die Gewissheit des kommenden Triumphes.

Vielleicht werde ich bis Freitag geheilt. Klinsi beschäftigt ja auch einen Psychologen, also bis dahin Krisenintervention beim Sportpsychologen in Anspruch nehmen. Ich werde erneut mein Trikot überstreifen, mit Gloystein & Co die Nationalhymne in der korrekten Strophe anstimmen und mein Haupt 90 oder 120 Minuten in den Händen vergraben, weil die Spannung kaum erträglich sein wird. Nachdem die deutsche Mannschaft bravourös kämpfend einen 0:2 Rückstand durch zwei Treffer Saviolas ausgeglichen hat, verlieren wir im Elfmeterschiessen. Wenn nicht wäre das ein schöner Anlass, der Freundin den fälligen Heiratsantrag zu machen. Wobei man sich sowas natürlich eher für das Finale aufheben sollte. Wenn es denn doch klappt.

Der berühmte Ruck

28. Juni 2006 | 14:33

Klinsi kann auch andersIn einem Interview mit der ZEIT, das morgen erscheint, attackiert Jürgen Klinsmann die Bundesliga und den DFB. „Wenn wir international den Anschluss nicht auf Jahre verpassen wollen, muss ein gewaltiger Ruck durch Fußballdeutschland gehen“, sagte Klinsmann. Für den Bundestrainer ist der Einzug in das WM-Finale die Voraussetzung für die Fortsetzung seiner Spielphilosophie, zu der sich der Deutsche Fußball-Bund noch nicht bekannt hat.

„Wenn wir rausfliegen würden gegen Argentinien, ginge die Diskussion wieder los: Wäre es nicht besser gewesen, abzuwarten? Erstmal hinten dichtzumachen? Auf Konter zu lauern? Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir weiterkommen, noch weiter, bis zum Endspiel. Vor allem, damit dieser Prozess das einzig entscheidende Gütesiegel bekommt: den Erfolg. Und wir werden ihm dieses Gütesiegel verpassen“, sagt Klinsmann der ZEIT.

Auch das Niveau der Bundesliga-Spitzenclubs kritisierte Klinsmann: „Das was wir machen, ist einfach internationaler Standard, das ist der Fußball von FC Barcelona, von Arsenal London, von Ajax Amsterdam. Zwischen den deutschen Topteams und diesen Mannschaften liegen Welten.“

Na dann, let’s ruck

» Bildquelle: obs/MasterCard

Kochen für Ballack

28. Juni 2006 | 13:34

Kochen für BallackSchaut eigentlich wirklich jemand all diese Kochsendungen? Abgesehen von den sonntäglichen Wiederholungen der Jamie Oliver Shows auf RTLsonstwas kann ich zu diesem Thema nicht viel sagen. Hier fällt mir wenigstens die miese Qualität der Synchronisation ein. Deswegen (und aufgrund der Tatsache, daß ich in den letzten Monaten am Sonntagvormittag ohne die Folgen übermäßigen Alkohol-Konsums erwachte…) habe ich Jamie seit ein paar Wochen nicht mehr verfolgt.

Ins Genre Kochsendung fällt wohl auch „Das perfekte Dinner“ auf VOX. Vermutlich eine Produktion bei deren Betrachtung ich körperliche Schmerzen erleiden dürfte, aber es wird wohl einen Markt für derartige Formate geben – angeblich schauen 1,65 Millionen Zuschauer beim perfekten Dinnieren zu.

Im Auftrag von VOX hat Forsa eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Thema: „Wen aus der deutschen Nationalmannschaft würden Sie gern zum perfekten Dinner zu sich nach Hause einladen?“

Ergebnis: 21% der deutschen Frauen würden angeblich Michael Ballack zum Dinner einladen, gefolgt von Jürgen Klinsmann (10%), Miro Klose (8%) und Jens Lehmann (6%). Trotz Team-Solidaritäts-Bonus von Oliver Kahn wird dieser von lediglich 1% der Damen favorisiert. Versteh einer die Frauen. Wer zu einem Club in der kulinarischen Diaspora (England) wechselt, dürfte als Gourmand kaum taugen.

» Bildquelle: obs/Coca-Cola

Gerd Müller ist nicht mehr Rekordtorschütze.

27. Juni 2006 | 17:53

Gerd Müller ehemaliger Rekordtorschütze Täuschen wir uns oder lügt die Statistik? Bis gerade eben war Gerd Müller, einst als „Bomber der Nation“ bekannt, mit 14 Treffern der beste WM-Torschütze. Ronaldo müsste Müller mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Ghana nun allerdings überholt haben und 15 Treffer verbuchen.

PS: Aus der Überraschung unserer afrikanischen Freunde scheint nichts zu werden. Adriano hat soeben das 2:0 erzielt.

Selbstmordversuch von Gianluca Pessotto?

27. Juni 2006 | 16:48

Selbstmordversuch Gianluca Pessotto?Laut Agenturmeldung hat der ehemalige Abwehrspieler und neue Team-Manager von Juventus Turin, Gianluca Pessoto heute einen Selbstmordversuch unternommen. Demnach sei Pessotto aus dem Fenster seines Büros im zweiten Obergeschoss der Juve-Geschäftsstelle gesprungen. Für die Selbstmordtheorie spreche die Tatsache, daß Pessotto wärend seines Sturzes einen Rosenkranz in der Hand gehalten habe.

Bis dato war Pessotto nicht das Ziel von Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Serie-A-Skandal. Der Kapitän der italienischen Nationalmannschaft Fabio Cannavaro brach nach Erhalt der Nachricht die heutige Pressekonferenz seiner Mannschaft ab.

Pessotto war nach dem Ende dieser Saison von seiner aktiven Laufbahn zurückgetreten und wurde Nachfolger des wegen des Liga-Skandals entlassenen Luciano Moggi. Sollte es sich tatsächlich um versuchten Suizid handeln, dürfte die italienische Öffentlichkeit Pessotto in den Kreis der Verdächtigen aufnehmen.

Wärenddessen hat Chefermittler Francesco Borrelli seine Ermittlungen auf die Vereine Arezzo, Empoli, Lecce, Messina, Reggina und Siena ausgeweitet. Ab kommenden Donnerstag stehen Juventus Turin, der AC Mailand, Lazio Rom und AC Florenz vor dem Sportgericht in Rom. Wärend Juves Zwangsabstieg wohl nicht mehr zu verhindern ist, dürften den anderen Clubs eher Punktabzüge und damit verbundene Nicht-Qualifikation für die Europäischen Wettbewerbe drohen.

Pressekonferenz

27. Juni 2006 | 13:00

„Die Deutsche Mannschaft hat sich wieder Respekt verschafft in der gesamten Fußballwelt“

EMVAU anlässlich der offiziellen DFB-Pressekonferenz. So unsympathisch, wie wir dachten ist der Mann gar nicht. Latent lallend strahlt Mayer-Vorfelder diese beruhigende Aura der guten alten Zeit aus. Da staunt selbst die chinesische Fachpresse.

» Ticker

Schweiz vs. Ukraine

26. Juni 2006 | 22:13

„Die einzige Qualität von dieser Begegnung hier in Köln kommt von der Spannung.“

Hat Bela Rethy gerade im ZDF erzählt. Bis dato ein nicht wirklich spannendes Spiel. Selbst Franz schaut neben Blatter-Sepp auf der VIP-Tribüne mitleiderweckend aus. Vielleicht doch besser die Doku auf Phoenix schauen.