Fußball soll Spaß machen. Hab ich gedacht. Die FIFA sieht das offensichtlich anders und versucht mit diversen Schikanen, den Fans schon im Vorfeld die Weltmeisterschaft zu versauen. Der Modus operandi bei der Ticketvergabe ist ein Beispiel. Und wenn man dann, möglicherweise, für einen Haufen Geld einen Stehplatz “gewonnen” hat, sollte man, bevor man sich voller Vorfreude in Schale schmeißt, das Kleingedruckte auf der Karten-Rückseite lesen.
Erlaubt ist nämlich nur, was den WM-Sponsoren gefällt. Wer mit einem Köln- oder Leverkusen-Trikot ins Stadion will, sollte sich Klamotten zum Wechseln mitnehmen, Puma und Nike sind ebenfalls tabu. Ebenso stehen Getränke, die nicht vom Softdrink-Riesen Coca-Cola kommen auf dem Index. Wer also während des Spiels Lust auf einen Schluck Milch hat, füllt diese am Besten vorher in eine Sprite-Flasche um.
Ein kleiner Trost: Selbst die sogenannten VIPs müssen ihren Mercedes zu Hause stehen lassen und im Hyundai zum Stadion schüsseln.
Man kann nur hoffen, dass sich die Fans diesen Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte nicht gefallen lassen!
» Quelle: Express.de
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